Letscho DDR – der Paprika-Klassiker aus dem Einweckglas
In nur 40 Minuten fertig!
Letscho – ein Glas davon stand in fast jeder Küche. Der ungarische Paprika-Schmortopf wurde hierzulande zum eigenen Klassiker: im Sommer frisch gekocht, im Winter aus dem Einweckglas. Ob mit Würstchen, mit Reis oder einfach so zum Brot – Letscho war Mangelküche im besten Sinne: aus wenigen, günstigen Zutaten etwas Warmes und Würziges auf den Teller.
Paprika, Tomaten, Zwiebeln – mehr brauchte es nicht. Und dieser Duft, der durch die ganze Wohnung zog, der roch nach Feierabend.
Rezept: Letscho DDR – der Paprika-Klassiker aus dem Einweckglas
Zutaten
- 2 Zwiebeln
- 4 rote Paprika (in Streifen)
- 4 Tomaten (gewürfelt)
- 300 g Fleischwurst oder Jagdwurst (in Scheiben)
- 2 EL Paprikapulver (edelsüß)
- 2 EL Öl
- Salz, Pfeffer, etwas Zucker
Zubereitung
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Zwiebeln in Streifen schneiden und im heißen Öl glasig dünsten.
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Paprika in Streifen zugeben und einige Minuten mitbraten.
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Die Tomaten würfeln, zugeben und kurz zerfallen lassen.
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Mit Paprikapulver, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen.
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Die Wurst in Scheiben zugeben und alles ca. 15–20 Minuten sanft schmoren lassen.
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Heiß servieren – klassisch mit Reis oder einfach mit frischem Brot.
Das brauchst du für dieses Rezept
Fürs Einkochen – so hält sich Letscho wie früher viele Monate.
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Eure Oma Tutti 🍲
Häufige Fragen (FAQ)
Was ist Letscho genau?
Ein ungarischer Schmortopf aus Paprika, Tomaten und Zwiebeln, der in der DDR zum beliebten Kantinen- und Einkoch-Klassiker wurde.
Kann man Letscho einkochen?
Ja, hervorragend – heiß in sterilisierte Gläser füllen und einkochen, so hält es sich viele Monate.
Was passt zu Letscho?
Reis, Baguette oder einfach frisches Brot; oft wird es direkt mit Würstchen oder Fleischwurst serviert.