Soljanka DDR – der herzhafte Kantinen-Klassiker
In nur 50 Minuten fertig!
Soljanka – kaum ein Gericht steht so sehr für die DDR-Gastronomie. Im HO-Restaurant, in der Betriebskantine und zu Hause stand sie auf dem Tisch: heiß, herzhaft und schön säuerlich. Was genau reinkam, war zweitrangig – wichtig war die säuerlich-würzige Note, die Zitrone und die saure Sahne obendrauf. Es war die Suppe für kalte Tage und für alle, die es deftig mochten.
Wer einmal Soljanka gegessen hat, den holt dieser Geschmack ein Leben lang ein – und plötzlich steht man wieder in der Kantine von damals.
Rezept: Soljanka DDR – der herzhafte Kantinen-Klassiker
Zutaten
- 2 Zwiebeln
- 1 rote Paprika
- 300 g Fleischwurst oder Jagdwurst (gewürfelt)
- 200 g Kassler oder Schinken (optional, gewürfelt)
- 3 Gewürzgurken (in Scheiben)
- 2 EL Tomatenmark
- 1 EL Paprikapulver (edelsüß)
- 1,5 l Fleischbrühe
- 1 Zitrone
- saure Sahne (zum Servieren)
Zubereitung
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Zwiebeln und Paprika würfeln und in etwas Fett glasig anbraten.
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Wurst und Kassler dazugeben und kurz mit anbraten.
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Tomatenmark und Paprikapulver unterrühren und kurz mitrösten.
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Die Gewürzgurken in Scheiben schneiden und zugeben.
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Mit der Fleischbrühe aufgießen, mit Salz, Pfeffer und einem Lorbeerblatt würzen und ca. 20–30 Minuten köcheln lassen.
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Mit Zitronensaft abschmecken und heiß mit einem Klecks saurer Sahne servieren.
Das brauchst du für dieses Rezept
Für große Eintopf-Mengen – Soljanka kocht man am besten gleich einen ganzen Topf.
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Eure Oma Tutti 🍲
Häufige Fragen (FAQ)
Was ist Soljanka und woher kommt sie?
Ein herzhaft-säuerlicher Suppeneintopf aus der osteuropäischen Küche, der in der DDR zum Kult-Kantinenessen wurde.
Warum ist Soljanka so säuerlich?
Durch Gewürzgurken und Zitrone – genau diese säuerliche Note macht den Charakter der Suppe aus.
Kann man Soljanka vorbereiten?
Ja, sie schmeckt aufgewärmt fast noch besser – am nächsten Tag ist das Aroma noch intensiver.