Zutaten
Kochutensilien
Method
Vorbereitung
- Rotkohl vorbereiten: Die äußersten Blätter entfernen, Rotkohl vierteln, den weißen Strunk herausschneiden. Mit einem Gemüsehobel oder scharfen Messer in feine Streifenschneiden (ca. 3–4 mm dünn).

- Äpfel und Zwiebeln vorbereiten: Zwiebeln schälen und in feine Ringe oder Würfel schneiden. Äpfel schälen, entkernen und in grobe Würfel schneiden.
Kochen
- Zwiebeln anbraten: In einem großen, schweren Topf (am besten Gusseisen) das Schmalz oder Öl auf mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebeln darin glasig bis leicht goldbraun braten (ca. 5 Minuten).
- Rotkohl einschichten: Den gehobelten Rotkohl und die Apfelwürfel zum Topf geben. Alles gut durchrühren und kurz mit braten (2–3 Minuten).
- Ablöschen und würzen: Mit Rotwein und Apfelessig ablöschen. Zucker, Salz, Lorbeerblätter, Nelken, Wacholderbeeren und Zimtstange hinzufügen. Alles gut vermengen.
- Köcheln lassen: Auf kleine Flamme stellen, Deckel drauf und 60–90 Minuten köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren. Falls der Kohl zu trocken wird, einen kleinen Schuss Wasser oder Wein hinzugeben.
Fertigstellen
- Gewürze entfernen: Lorbeerblätter, Nelken, Wacholderbeeren und Zimtstange herausnehmen.
- Abschmecken: Mit Salz, Zucker und Essig nach Geschmack abschmecken. Der Rotkohl soll eine ausgewogene Balance zwischen süß und sauer haben.
- Servieren: Heiß als Beilage zu Braten, Ente oder Klößen servieren. Schmeckt am nächsten Tag noch besser!

Nährwerte
Notizen
- Reste einfrieren: Rotkohl lässt sich hervorragend einfrieren. In Portionsgrößen eingefroren ist er bis zu 6 Monate haltbar.
- Vegane Variante: Schmalz einfach durch Rapsöl oder Kokosöl ersetzen.
- Warum wird er rot? Durch die Säure (Essig + Äpfel) reagieren die natürlichen Farbpigmente (Anthocyane) und der Kohl wird leuchtend rubinrot statt bläulich.
- Mehr Tiefe: Wer mag, gibt am Ende einen Schuss Balsamico-Essig dazu – das gibt eine besondere Würze.
- Gelingt auch mit Wildkraut-Varianten wie Spitzkohl oder Weißkohl, dann aber kürzer garen.
