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Bärlauchbutter

Bärlauchbutter, wie sie leckerer nicht sein könnte.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Kühlzeit 2 Stunden
Gesamtzeit 2 Stunden 15 Minuten
Portionen: 4 Personen
Gericht: Beilage
Küche: Deutsche Hausmannskost

Zutaten
  

  • 250 g frische Butter zimmerwarm
  • 60 g frische Bärlauchblätter
  • 1 TL Meersalz (fein) ca. 3g
  • 1 TL Zitronensaft (frisch gepresst) ca. 5 ml
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer frisch gemahlen

Method
 

Bärlauch vorbereiten
  1. Die Bärlauchblätter sorgfältig verlesen und jedes Blatt einzeln prüfen – man vergewissere sich, dass sich kein Maiglöckchen- oder Herbstzeitlosenblatt darunter befindet.
  2. Die Blätter in kaltem Wasser gründlich waschen und auf einem sauberen Küchentuch trocken tupfen.
  3. Kein Wasserrest darf an den Blättern verbleiben, sonst wird die Butter wässrig.
Bärlauch fein hacken
  1. Die getrockneten Bärlauchblätter mit einem scharfen Wiegemesser so fein wie möglich hacken. Je feiner der Bärlauch, desto gleichmäßiger verteilt sich das Aroma in der Butter.
  2. Wer es noch feiner wünscht, kann die Blätter auch im Mörser zu einer Paste stoßen – ganz wie es früher in den Bauernstuben üblich war.
Butter vorbereiten
  1. Die 250 g Butter in eine Schüssel geben. Sie muß vollständig zimmerwarm sein und sich leicht mit einer Gabel zerdrücken lassen.
  2. Eine kalte Butter nimmt den Bärlauch nicht gleichmäßig auf – das ist das Geheimnis einer gelungenen Kräuterbutter.
Alles vereinen
  1. Den gehackten Bärlauch mit Salz, Zitronensaft und Pfeffer zur Butter geben. Mit einer Gabel alles gründlich und geduldig miteinander vermengen, bis eine gleichmäßig grün marmorierte, duftende Masse entstanden ist. 
  2. Man koste und würze nach eigenem Ermessen nach.
Formen und kühlen
  1. Die fertige Bärlauchbutter auf ein Stück Backpapier oder Frischhaltefolie geben und zu einer gleichmäßigen Rolle formen – fest einwickeln und die Enden wie bei einem Bonbon zudrehen. 
  2. Für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank legen, damit die Butter fest wird und die Aromen sich vollständig entfalten können.
Servieren
  1. Zum Servieren schneide man von der Rolle gleichmäßige, etwa einen halben Zentimeter dicke Scheiben. 
  2. Herrlich auf frischem Bauernbrot, geschmolzen auf einem Steak oder Grillgemüse – oder einfach so, auf einem noch warmen Stück Brot, so wie Oma es liebte.

Notizen

Zur Aufbewahrung

Die Bärlauchbutter hält sich im Kühlschrank gut eine Woche. Eingefroren bleibt sie bis zu sechs Monate haltbar – so kann man den Frühling ein wenig in den Sommer retten.

Zur Ernte

Bärlauch wächst in feuchten Laubwäldern und an Bachläufen. Die beste Erntezeit ist von März bis Mai, bevor die weißen Blüten sich voll entfaltet haben. Dann sind die Blätter am zartesten und das Aroma am kräftigsten.

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